Where are they now

Die große Zahl der einstmals vorhandenen Fliegerhorste macht es zunächst unmöglich, jeden Platz eingehend mit Text und Fotos zu darzustellen. Hierbei sei auch noch einmal auf das "Standardwerk", das Buch "Fliegerhorste" von Dierich hingewiesen, das auch nur eine ausgewählte Anzahl von Platzskizzen anbietet.

Auf dieser Seite sollen nun weitere Fliegerhorste und Flugplätze und ihr heutiger Zustand zumindest in Stichworten erwähnt werden. Weitere Beiträge von Besuchern der Website sind jederzeit willkommen.

 

  • Ailertchen: Nutzung von Teilen des ehemaligen Flugplatzgeländes als Sportflugplatz
  • Alperstedt: Lanwirtschaftliche Nutzung, Siedlung Alperstedt
  • Altenburg: Nach dem Krieg Nutzung durch die sowjetischen Luftstreitkräfte. Nach deren Abzug Verkehrsflughafen Leipzig-Altenburg
  • Altengrabow: Jetzt Truppenübungsplatz
  • Alteno (Luckau): Nach dem Krieg Ausweichflugplatz der NVA- Luftstreitkräfte, jetzt Motorsportgelände MZA (Mehrzweckanlage) Luckau
  • Anklam: In den Jahren 1935 - 1937 als Luftpark erbaut, jedoch auch zeitweilige Nutzung durch fliegende Verbände. Im Krieg Auslagerungsplatz für die Flugzeugindustrie (Arado). 29.04.45 Besetzung durch die Rote Armee. 1945 - 1947 Demontage und Sprengung sämtlicher Flugplatzanlagen. Jetzt Zivilflugplatz
  • Ansbach: Jetzt US- Army- Flugplatz Katterbach- Kaserne
  • Asbach- Eudenbach: Jetzt Sportflugplatz Eudenbach. Im Nordteil Bundeswehr- Depot. Siehe auch Buch Einsatzhafen Eudenbach
  • Augsburg- Haunstetten: Überbaut durch Gewerbegebiete etc.
  • Aschersleben: Überbaut durch Gewerbegebiet
  • Babenhausen (Hessen): Der Kasernenteil jetzt Babenhausen- Kaserne der US- Army. Das Flugfeld wird durch den Luftsportclub Babenhausen als Landeplatz sowie von der Garnison als Standortübungsplatz genutzt
  • Bad Langensalza: Nach dem Abzug der Amerikaner Abriss des gesamten Flugplatz durch die russischen Streitkräfte im Frühsommer 1946. Teil des Geländes wurde in der ehemaligen DDR noch als Segelflugplatz der GST mit Seilwinden (und einem Doppeldecker AN-2) und manchmal auch als Startfläche für landwirtschaftliche Flüge, der Rest als Acker genutzt. Heute Nutzung des Geländes als Gewerbegebiet bzw. Sportflugplatz Bad Langensalza. Erhalten sind lediglich einzelne Wohnhäuser, die in einem benachbarten Wohgebiet eingegliedert sind.
  • Bad Wörishofen: Erbaut 1936/38 als Einsatzhafen. Heute bebaut mit Ortsteil Gartenstadt, einzelne Gebäude erhalten. Heutiger Flugplatz Bad Wörishofen am Rande des ehemaligen Platzes.
  • Ballenstedt: Jetzt Zivilflugplatz
  • Baltringen: Einsatzhafen II. Ordnung. Im Krieg durch verschiedene Verbände genutzt. Heute landwirtschaftliche Nutzung. Einzelne Gebäude des Hofgutes erhalten.
  • Bamberg: Jetzt US- Army- Flugplatz Bamberg- Breitenau
  • Barth: 1935/1936 als Fliegerhorst erbaut und mit versciednen Einheiten belegt. Nach dem 2. Weltkrieg Demontage der Hallen durch die Rote Armee und Sprengung der Gebäude. Zu DDR- Zeiten Wiederaufbau des Platzes und Nutzung als Verkehrsflughafen und Agrarflugplatz. Jetzt Zivilflugplatz
  • Bautzen- Litten: Nach dem Krieg Nutzung durch LSK der NVA, jetzt Zivilflugplatz
  • Bayreuth- Bindlach: Der frühere Fliegerhorst Bindlach wurde nach dem Krieg von den Amerikanern benutzt (geschlossen ca. Mitte der 80er Jahre?). Der jetzige zivile Flugplatz Bayreuth befindet sich ca. 1 km südöstlich der amerikanischen Kaserne, jedoch noch im Bereich des Flugfeldes des ehemaligen Fliegerhorstes. Die frühere Kaserne bildet jetzt die Siedlung "Bindlacher Berg" (Wohn- und Gewerbegebiet). Von der ehemaligen US- Startbahn sind noch ca. 150m erhalten, der Rest ist von Gebäuden überbaut.
  • Beilngries (Paulushofen): Einsatzhafen. Jetzt Flugplatz Beilngries
  • Berlin- Staaken: Traditionsreicher Platz im Westen Berlins. Bereits im erten Weltkrieg Luftschiffbau, danach Flugplatz und Flugwerft. Nach dem Krieg kurzzeitige Nutzung durch die sowjetischen Streitkräfte, dann Nutzung des Unterkunftsbereiches als Krankenhaus. Auf dem ehemaligen Flugfeld Gewerbe und landwirtshaftliche Nutzung.
  • Bernburg: 1935 als Fliegerhorst erbaut, dann Industrieflughafen, siehe auch Kurzchronik 1957 wird auf dem Gelände die Hochschule für Land- und Nahrungsgüterwirtschaft errichtet
  • Biberach/Riss: Einsatzhafen. Jetzt Flugplatz Biberach
  • Borkheide: Flugplatz des Luftfahrtpioniers Hans Grade. Im 2. Weltkrieg Einsatzhafen. Jetzt Sportflugplatz und Hans- Grade- Museum
  • Borkum- Land: Jetzt Flugplatz Borkum
  • Borkum- See: Die am Hafen gelegene Seefliegerstation Borkum hatte eine lange Tradition. Nach dem Krieg Nutzung durch die Marine, u. a. auch als Stützpunkt für SAR- Hubschrauber. Jetzt teilweise aufgegeben und verschiedene zivile Nutzungen (Jugendherberge etc.)
  • Bracht (Hessen): Jetzt Ortsteil Bracht- Flugplatz
  • Brandenburg- Industrie: (ehemaliger Werksflugplatz ARADO- Werke) Bis Mitte der 60er Jahre belegt durch einen Hubschrauberverband der Roten Armee. Danach überbaut mit dem neuen Stahlwerk Brandenburg. Die Russen forderten als Ersatz den Bau des Flugplatzes Mahlwinkel.
  • Brandis- Waldpolenz: Nach dem Krieg Belegung durch sowjetische Hubschrauber, jetzt stillgelegt
  • Breitscheid (Hessen): Einsatzhafen. Jetzt Flugplatz Breitscheid, Luftwaffengut erhalten, wird gewerblich genutzt
  • Bückeburg- Feldflugplatz: Jetzt Standortübungsgelände
  • Bug/Rügen: Anlagen des Fliegerhorstes nach dem Krieg durch sowjetische Truppen gesprengt. Hafen Stützpunkt der NVA- Marine. Gelände seit 1990 brachliegend. Investorengruppe plant Entwicklung zu einem Feriengebiet.
  • Calau- Bronkow: Jetzt Zivilflugplatz
  • Cham: In der Nähe des Ortsteils Michelsdorf an der heutigen B85 gelegen. Heute teilweise Wohnbebauung. An der Thierlsteiner Straße haben sich auf dem Gelände der Firmen Zitzmann und Zollner noch insgesamt drei Hangars des alten Flughafens erhalten.
  • Darmstadt- Griesheim: Nutzung durch die US-Army, zunächst als Flugplatz, jetzt als Standort von weitreichenden Aufklärungsanlagen. Eine Zeitlang wurde das Gelände als "August-Euler-Flughfen" zivil mitgenutzt.
  • Deckenpfronn: Seit 1973 wird dieser Platz als Segelflugplatz benutzt. Siehe auch fsv-sindelfingen. Von der alten Verwendung sind nur noch einige Reste von Betonfundamenten im Wald vorhanden, die fast vollständig überwuchert bzw. von Erde bedeckt sind.
  • Deiningen: Jetzt landwirtschaftliche Nutzung
  • Detmold: Nach dem Krieg bis 1993 Nutzung durch die britische Armee als Flugplatz der Heeresfliegertruppe. Der Platz ist jetzt Konversionsobjekt, d. h. Ansiedlung von verschiedenen Gewerbeeinheiten, Umwandlung der ehemaligen Fliegerhorstsiedlung in ein Wohngebiet. Auf Teilen des Geländes jetzt ein Segelflugplatz
  • Dornberg: Einsatzhafen 1. Ordnung, Arbeitsplatz für Wertheim. Flugplatz nach 1945 aufgegeben, seitdem landwirtschaftliche Nutzung, nur noch wenige Spuren vorhanden: Ehemaliges Liegeplatzgebäude jetzt bäuerliches Anwesen (Ferienhof), einige Bunker (Mun- Depot) im nahegelegenen Wald. Landstraße nach Dornberg folgt dem Verlauf der ehemaligen Fliegerhorstringstraße. In letzter Zeit hat sich der Heimatverein Höpfingen um eine Aufarbeitung und Dokumentation der Geschichte des Platzes bemüht.
  • Dornstadt: Flugplatz nach 1945 aufgegeben. Nach 1945 zunächst Auffanglager für Displaced Persons. Das ehemalige Flugfeld wird heute landwirtschaftlich genutzt, die ehemaligen Kasernenanlagen dienen als Altenzentrum. Das am Ostrand gelegene Peilerhäuschen wurde Mitte der Neunziger-Jahre gesprengt. Die am Südrand des Platzes entlang der Autobahn gelegenen Werkstattgebäude wurden 2000 im Zuge der Erschließung eines Gewerbegebietes abgerissen. Dort stehen heute Gewerbebauten und das Hochregallager eines Möbelhauses. Zur Zeit laufen Planungen, im Gebiet zwischen Dornstadt und der Bahnlinie Ulm-Göppingen (östlich des früheren Flugplatzes) einen Containerbahnhof zu errichten.
  • Dresden- Heller (Auf dem Heller): Vor dem Krieg Verkehrsflughafen der Stadt Dresden Nach der Einweihung des Flughafens Dresden- Klotzsche Verwendung als Ausbildungsplatz der Luftwaffe. Nach dem Krieg durch die sowjetischen Streitkräfte planiert und zur Nutzung als Kleingartenkolonie freigegeben.
  • Echterdingen: Jetzt Flughafen Stuttgart- Echterdingen sowie US- Army Echterdingen. Im militärischen Bereich noch einige Originalbauten erhalten.
  • Eggebek: Errichtet als Einsatzhafen und insbesondere gegen Ende des Krieges ausgebaut. Nach dem Krieg zunächst demilitarisiert. Mit Aufstellung der Bundeswehr wurde der Platz neu errichtet und großzügig ausgebaut. Nach Abzug des MFG 2 derzeit stillgelegt.
  • Eggersdorf: Nach dem Krieg Nutzung durch LSK der NVA als Ausweich-/Feldflugplatz, jetzt Zivilflugplatz
  • Erding: Jetzt Fliegerhorst der Luftwaffe
  • Ergolding: 1936 angelegt als Einsatzhafen auf Pachtgelände mit den für einen Einsatzhafen üblichen Ausstattungsdetails wie Liegeplatzgebäude und Munitionsbunker. Während des Krieges wurde der Platz vorzugsweise als Arbeitsplatz für die Flugzeugführerschulen Pilsen und Straubing genutzt. Nach dem Krieg Lösung der Pachtverträge und Rückgabe der Grundstücke an ihre Eigentümer. Erhaltene Gebäude werden jetzt durch THW genutzt, Gelände selber ist weitgehend überbaut. Einige historische Bilder
  • Esperstedt: Gebäudereste des Einsatzflughafen Esperstedt werden heute von einem Betonmischpunkt benutzt. Das gesamte Flugfeld ist zur landwirtschaftlichen Nutzfläche umgewidmet.
  • Ettingshausen: Jetzt landwirtschaftliche Nutzung, auf Teilen des Geländes Sportflugplatz Giessen- Reiskirchen sowie Ortsteil Ettinghausen/Flugplatzsiedlung. Dort sind noch Gebäude des ehemaligen Luftwaffengutes erhalten.
  • Eutingen: Jetzt landwirtschaftliche Nutzung, auf Teilen des Geländes Segelflugplatz
  • Falkenberg (Alt Lönnewitz): Nach dem Krieg Nutzung durch die sowjetischen Streitkräfte, jetzt Zivilflugplatz
  • Finow: Nach dem Krieg Nutzung durch die sowjetischen Streitkräfte, jetzt Zivilflugplatz
  • Finsterwalde: Nach dem Krieg Nutzung durch die sowjetischen Streitkräfte, jetzt Lausitzflugplatz.
  • Frankfurt- Rebstock: Ursprünglich Verkehrsflughafen der Stadt Frankfurt. Im Krieg Nutzung als Einsatzhafen. Jetzt Rebstock- Bad und Parkplatz, keine Spuren des Flugplatzes mehr vorhanden.
  • Freibug/Breisgau: Jetzt Zivilflugplatz
  • Fritzlar: Jetzt Heeresflugplatz
  • Fürstenau: Landwirtschaftliche Nutzung, keine Splitterschutzwälle oder ähnliches. Flugzeuge standen getarnt an den Waldrändern. Provisorische Werfthalle - Podest dafür noch sichtbar im Wald
  • Fürstenfeldbruck: Jetzt Fliegerhorst der Luftwaffe
  • Fürstenwalde: Fürstenwalde hat eine lange Luftfahrtgeschichte. Bereits 1915 entstand auf dem heutigen Krankenhaus- und Gewerbegelände ein Militärflugplatz, der der Pilotenausbildung diente. Er wurde 1925 stillgelegt. Der noch heute aktive Platz im Norden der Stadt wurde 1937 als Fliegerhorst der Luftwaffe gebaut. Nach 1945 von der Sowjetarmee genutzt, wurde er ab 1957 (mit Unterbrechung) für den Flugsport freigegeben. Von 1971 bis 1990 war der Agrarflug der INTERFLUG der DDR Hauptnutzer des Platzes. Jetzt Zivilflugplatz
  • Gablingen: Kaserne leerstehend, das Flugfeld mit US- Aufklärungssystem überbaut. Nach Abzug der Amerikaner 1998 Nutzung durch die Bundeswehr bzw. BND.
  • Gahro: Erbaut als Einsatzhafen, nach dem Krieg aufgegeben, seitdem landwirtschaftliche Nutzung. Reste der Bebauung erhalten.
  • Gardelegen: Nach dem Krieg Nutzung durch sowjetische Panzereinheiten. Nach Abzug der sowjetischen Streitkräfte Verfall und Abriss der meisten Gebäude. Einzelne Unterkunftsbreiche noch als Asylbewerberheim genutzt.
  • Garz: Jetziger Name: Heringsdorf. Nach dem Kriege Nutzung durch die LSK der NVA als Ausweichflugplatz, jetzt Zivilflugplatz, eine ganze Reihe von Gebäuden noch erhalten
  • Geinsheim- Hessenaue: Jetzt teils Kiesgrube, teils landwirtschaftliche Nutzung
  • Geithain: Jetzt landwirtschaftliche Nutzung, keine Reste erhalten
  • Gelchsheim: Einsatzhafen. Im Krieg Sammelstelle für Beutemunition. Anlagen 1945 vor den anrückenden amerikanischen Truppen gesprengt. Seitdem landwirtschaftliche Nutzung. Nur noch minimale Spuren zu finden (einzelne Erdbunker). Gelände jedoch noch teilweise munitionsbelastet.
  • Gelsenkirchen- Buer: Auf dem ehemaligen Flugplatz steht heute ein Sport Paradies und auf dem Flugfeld befindet sich das Schalker Parkstadion.
  • Gerolzhofen: Einsatzhafen 2. Ordnung. Platz nach dem 2. Weltkrieg aufgegeben. Jetzt landwirtschaftliche Nutzung. Keine baulichen Relikte mehr vorhanden.
  • Giessen: Erbaut als Verkehrsflughafen der Stadt Giessen. Ende der 30er Jahre durch die Luftwaffe als Fliegerhorst übernommen. Nach dem Krieg bis heute Nutzung durch US-Armee als Depot.
  • Gifhorn:Gemäß Ries/Dierich bestand in Gifhorn ein Fliegerhorst. Diese Information konnte nicht bestätigt werden. Vielmehr befand sich bis 1945 in der Nähe des Bahnhofs Gifhorn- Isenbüttel ein Feldflugplatz ohne feste Gebäude. Der Platz diente während des Krieges als Arbeitsplatz für Segelflug- Ausbildung (auch Lastensegler - Arbeitsplatz für Braunschweig-Waggum). Das Gelände ist heute überbaut mit Kleingärten und Siedlung.
  • Göppingen: Nach dem Krieg bis Anfang der 90er Jahre US Army - Status Sommer 2004: Der Flugplatz ist geschlossen, aber die Anlagen sind teilweise erhalten. Hangars, Tower, Startplattformen und Startbahn sowie Flugzeug- Waffenjustierstand sind noch vorhanden. Startbahn ist jedoch unbenutzbar. Die Flugplatzgebäude werden gewerblich genutzt, die ehem. Kasernen- Bauten sind zum grössten Teil abgerissen. Auf dem Gelände links und rechts der Startbahn befindet sich ein Golfplatz (wie schon zu US- Zeiten) Entwicklung des Geländes zum "Stauferpark".
  • Görlitz: Jetzt Verkehrslandeplatz Görlitz
  • Goslar: Unterkunftsbereich jetzt Luftwaffenkaserne, Flugbetriebsbereich überbaut durch Stadtteil Jürgenohl
  • Gotha: Gotha verfügte als "Fliegerstadt" in seiner Geschichte über drei Flugplätze. Auf dem Gelände des früheren Luftschiffhafens im Osten der Stadt befinden sich heute eine Kaserne sowie ein Gewerbegebiet. Das Buch "Fliegerhorste" zeigt zwei Flugplätze im Nordosten der Stadt: einen Fliegerhorst sowie den Werksflugplatz der Flugzeugwerke Gotha, wobei die Zuordnung falsch ist: Der südliche Platz ist der ehemalige Fliegerhorst, der nördliche Platz der Werksflugplatz. Vom ehemaligen Fliegerhorst sind vor allem die Unterkunftsgebäude erhalten und werden/wurden als Wohnhäuser genutzt. Die Gebäude befinden sich jedoch in einem teilweise traurigen Zustand. Deutlich erkennbar sind zum Teil noch die früheren Beschriftungen der Gebäude, wie "Mannschaftswohnhaus 4" etc. Auch scheint es, als ob die Fensterrahmen 1944 ihren letzten Anstrich erhalten hätten. Der Bereich Hallen und Hallenvorfeld ist jetzt Gewerbegebiet. Offensichtlich wurde die ursprünglichen Anlagen schon kurz nach dem Kriege abgeräumt. Das ehemalige Flugfeld ist jetzt landwirtschaftliche Nutzfläche. Erhalten - wenn auch mit diversen Sprenglöchern - ist der frühere Rollweg - siehe auch Kartenskizze in "Fliegerhorste". Das Flugfeld des ehemaligen Werkflugplatzes ist jetzt Sportflugplatz. Die ehemaligen Flugzeugwerke beherbergen jetzt ein Gewerbegebiet.
  • Großsachsenheim: Bis Anfang/Mitte der 80er Jahre im Nordteil eine Nike- Hercules- Stellung der Amerikaner - heute alles Felder und Wiesen, die ehem. Raketen- Bunker sind noch zu erkennen sowie Fundamente der ehem. Radar- Stellung und der Gebäude. - Lage der ehem. Startbahn (nicht die Startbahn selbst!) ist gut zu identifizieren (Hunderennbahn und anhand Struktur der Felder) - Das "South- east dispersal" (siehe Buch "Fliegerhorste") ist anhand von Waldwegen ebenfalls noch identifzierbar.
  • Güstrow: Auf dem ehemaligen Flugfeld jetzt Segelflugplatz. Kasernen fast vollständig verschwunden bzw. mit Gewerbegebiet überbaut. Nur wenige Gebäude erhalten, z. B. Offz- Casino.
  • Gütersloh: Nach dem Krieg Nutzung durch RAF, jetzt Britische Royal Army
  • Hagenow: Nach dem Krieg Belegung durch sowjetische Truppen, jedoch keine fliegerische Nutzung. Gebäude zum grössten Teil abgeräumt. Im Herbst 2003 beginnt auch der "Rückbau" des letzten grösseren Gebäudes, dem "Kilometerbau". Entwicklung des Areals als Wohn- bzw. Gewerbegebiet.
  • Hailfingen: Die Start- und Rollbahn sind noch erhalten, aber total überwachsen - Brachland. Einzelne Gebäude (Hangar etc.) sind erhalten , gehören zu einem Sportgelände oder zu Bauernhöfen Am Rand des Geländes Informationstafel über die beim Bau des Platzes umgekommenen. Zwangsarbeiter und Häftlinge
  • Halberstadt: Nördlich des Flugfeldes lag die Luftnachrichtenkaserne, südlich der Fliegerhorst. Der Fliegerhorst wurde nach dem Krieg komplett beseitigt. Die Luftnachrichtenkaserne wurde nach dem Krieg durch sowjetische Truppen belegt, jedoch keine fliegerische Nutzung. Gebäude derzeit u. a. durch das THW belegt. Das ehemalige Flugfeld ist wegen Kontamination gesperrt.
  • Heidenheim: Der Platz Heidenheim liegt östlich von Steinheim wird unter dem Namen Schäfhalde als Segelfluggelände genutzt.
  • Herbrechtingen: Der Platz Herbrechtingen liegt am nordwestlichen Stadtrand von Giengen/Brenz. Er wird bis heute als ziviler Flugplatz (EDNG) betrieben, änderte aber in den Achtziger-Jahren durch den Bau der A7 grundlegend sein Aussehen. Heute verläuft im östlichen Teil die BAB A7 (Ulm-Würzburg), im westlichen Teil befindet sich eine asphaltierte Runway 17/35 mit den Abmessungen 550 m x 15 m.
  • Herzogenaurach: Nach dem Krieg Nutzung durch US-Armee, inzwischen aufgegeben, ehem. Unterkunftsbereich Gewerbeansiedlung. Siehe auch Fliegerhorste
  • Hessisch- Lichtenau: Jetzt Kaserne (geschlossen) bzw. ehemaliges Standortübungsgelände - keine Spuren des ehemaligen Fliegerhorstes, auf einem Teil des Platzes jetzt Segelfluggelände
  • Hohn: Entwicklung bis 1945: siehe Fliegerhorste, nach dem Krieg Neuaufbau zu einem Fliegerhorst der Luftwaffe
  • Holzkirchen: Von 1952 bis 2003 Standort der Sendeanlagen von Radio Free Europe/Radio Liberty. Derzeit Brachland - vom Flugplatz keine Reste erhalten.
  • Hoppstädten: Jetzt Flugplatz Hoppstädten- Weiersbach
  • Husum (Narrenthal): Jetzt Kaserne bzw. Standortübungsgelände - keine Spuren des ehemaligen Fliegerhorstes
  • Husum (Schwesing oder Olderup): Nach dem Krieg Fliegerhorst der Luftwaffe, jetzt auf Teilen des Platzes Zivilflugplatz.
  • Illesheim: Jetzt US- Army- Flugplatz (Storck Barracks)
  • Jagel: = Schleswig. Nach dem Kriege zunächst durch die britischen Streitkräfte, dann durch die Marineflieger der Bundeswehr genutzt, jetzt Luftwaffenstandort
  • Jena- Rödigen: Nach dem Kriege durch die sowjetische Armee sowie den Landsteitkräften der NVA genutzt. Die Kaserne selber ist geschlossen, das ehemalige Flugplatzgelände wird landwirtschaftlich gennutzt.
  • Jocksdorf: = Preschen. Nach dem Kriege durch LSK der NVA genutzt, dann Bundeswehr, jetzt geschlossen
  • Kaiserslautern: Jetzt USAF Ramstein
  • Kamenz: Nach dem Krieg Nutzung durch LSK der NVA, jetzt Zivilflugplatz
  • Karlsruhe: Erbaut ca. 1936, Nutzung als Flugfeld für Aufklärungsflugzeuge der Luftwaffe, sowie für naheliegendes Heinkel- Werk. 1942 Bombardierung durch RAF. 1945 in US-Verwaltung übergegangen. Nutzung als Hilfs- und Hubschrauberlandeplatz. Seit 1972 zu 30 Prozent mit Nordweststadt überbaut. 3 Hangare und Tower noch erhalten. 1991 von US-Army aufgegeben nach Abzug aus Karlsruhe. Brachgelände mit betoniertem Vorfeld und Landebahnresten. Hinterer Teil seit 2000 Naturschutzgebiet. Offene Umzäunung noch vorhanden.
  • Kaufbeuren: Nach Kriegsende zunächst von den US- Streitkräften enutzt, dann an die neue deutsche Luftwaffe übergeben. Jetzt TSLw 1
  • Kirchgoens: Erbaut als Einsatzhafen mit den typischen landwirtschaftlichen Gebäuden. Nach dem Krieg Nutzung durch die US- Army (Ayers- Kaserne). Mitte der 90er Jahre aufgegeben. Kasernengelände steht heute leer. Keine Gebäude des Einsatzhafens erhalten.
  • Kirchhain: Siehe Pocking
  • Kirchhellen: Jetzt Zivilflugplatz Dinslaken - Schwarze Heide
  • Kirtorf: Jetzt Standortübungsplatz Bundeswehr
  • Kitzingen: Nach dem Krieg US- Army Flugplatz Kitzingen AAF (Harvey Barracks). Inzwischen geschlossen.
  • Klein- Wittensee: Im Krieg Seeflugplatz, jetzt Materialdepot der Bundeswehr
  • Kölleda:1935 als Fliegerhorst und Luftzeugamt errichtet. Nach dem Krieg Umwandlung des Kasernenbereiches in Wohnsiedlung Kölleda - Kiebitzhöhe. Errichtung des "Funkwerkes Kölleda" in Teilen des Fliegerhorstes. Platz wird heute zu einem Gewerbegebiet entwickelt. Flugplatz Soemmerda liegt etwas nordwestlich des eigentlichen ehemaligen Fliegerhorstes, sieht sich jedoch in der Tradition des Fliegerhorstes.
  • Kottenhain: Einsatzhafen II. Ordnung. Nach dem Krieg auf dem Gelände der Feldflugplatz Blankenhain der sowjetischen Streitkräfte, der auch von DDR- Agarfliegern mitgenutzt wurde. Jetzt rein landwirtschaftliche Nutzung.
  • Krefeld: Fliegerhorst durch Wohnsiedlung Krefeld- Gartenstadt überbaut
  • Krefeld- Linn: Einsatzhafen nähe der Burg Linn. Jetzt landwirtschaftliche Nutzung und Golfplatz, keine baulichen Reste erhalten
  • Lachen- Speyerdorf: Jetzt Zivilflugplatz
  • Landsberg: Jetzt Fliegerhorst der Luftwaffe
  • Laupheim: Der Bau des Platzes wurde im Herbst 1938 begonnen. Ursprünglich war eine Ausbau als Fliegerhorst geplant. DIeser Ausbau kam aber durch die Kriegsereignisse nur schleppend voran, so daß Laupheim im Wesentlichen auf dem Status eines Einsatzhafens verbleib. Jetzt Heeresflugplatz
  • Lechfeld: Jetzt Fliegerhorst der Luftwaffe
  • Leipheim: Erbaut in den Jahren 1935/36 für KG 255 bzw. KG 51. Ab 1941 bis Kriegsende Zweigwerk der Messerschmitt AG mit Produktion Me 262. Heute Fliegerhorst der Luftwaffe.
  • Lippe: Jetzt Flugplatz Siegerland
  • Bad Lippspringe: Ehemaliger Einsatzhafen, jetzt Teil des Truppenübungsplatzes Sennelager. Nutzung durch britischen Streitkräfte als Landeplatz.
  • Löbnitz: Nach dem Krieg Nutzung als Feldflugpalatz der sowjetischen Truppen, jetzt Sportflugplatz Roitzschjora
  • Ludwigsburg: bis Anfang der 90er Jahre US Army (ohne Stationierung) - jetzt allgemeine Luftfahrt.
  • Ludwigslust: Nach dem Krieg Nutzung durch die sowjetischen Landstreitkräfte als Übungsgelände. Sämtliche Bauten bis auf die Hallen an der B191 abgeräumt, Kiesabbau auf dem Flugplatzgelände
  • Lüneburg: Unterkunfts- und technischer Bereich des Fliegerhorstes jetzt Bundeswehr- Kaserne (Heer). Das ehemalige Flugfeld jetzt Flugplatz Lüneburg (zivil).
  • Lütjenholm: Jetzt Standortübungsgelände der Bundeswehr
  • Mainz- Finthen: Nach dem Krieg bis in die 90er Jahre Nutzung durch die US Army als Finthen AAF. Jetzt Zivilflugplatz. Der ehemalige Kasernenbereich firmiert jetzt als Wohngebiet Layenhof. Von der Bebauung des ehemaligen Fliegerhorstes sind nur wenige Gebäude erhalten. Die überwiegende Anzahl der vorhandenen Gebäude wurde durch die US Army errichtet. Die wenigen Originalgebäude befinden sich in schlechtem baulichen Zustand und wurden zudem in den vergangenen Jahrzehnten vielfach umgebaut.
  • Magdeburg- Ost: Der ehemalige Unterkunftsbereich wurde nach dem Krieg Siedlung "Magdeburg- Friedensweiler". Die schmucklos erstellten Gebäude befinden sich jedoch in einem stark renovierungsbedürftigen Zustand. Das ehemalige Flugfeld ist jetzt geprägt von landwirtschaftlicher Nutzung. Etwas Gewerbe im Bereich der früheren Hallen.
  • Magdeburg- Süd: Nach dem Krieg Agrarflugstützpunkt, jetzt Flugplatz Magdeburg
  • Malmsheim: Das Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes gehört weiterhin dem Bund und wird in unterschiedlicher Art und Weise genutzt: Bundeswehrdepot, SAR- Kommando und Übungsgelände für Fallschirmspringer. Auf Teilen des Geländes ist ein privater Segelflugplatz angelegt. Eine befestigte Startbahn wird auch gelegentlich von Daimler- Benz als Testgelände genutzt. Relikte des ehemaligen Fliegerhorstes (Gleisanschluß, Flugzeughangar) sind auch außerhalb umzäunten Geländes zu finden.
  • Manching: Jetzt Fliegerhorst der Luftwaffe
  • Mannheim- Stadt (oder Mannheim- Ostheim): Jetzt Verkehrslandeplatz Mannheim- City
  • Mark Zwuschen: Jetzt landwirtschaftliche Nutzung, viele Erdbunker
  • Meiningen: Zunächst Verkehrslandeplatz der Stadt Meiningen, auch mit Zeppelin- Verkehr. Im Krieg als Einsatzhafen genutzt. Nach 1945 zunächst keine fliegerische Nutzung mehr. Später dann Liegeplatz einer Hubschrauberstaffel der NVA- Grenztruppen. Heute weitgehend Brachland.
  • Memmingen: Als Fliegerhorst für die III./KG 51 "Edelweiss" erbaut. Nach dem Krieg Fliegerhorst der Luftwaffe, 2003 geschlossen. Jetzt Zivilflughafen
  • Mendig: Vor dem Krieg als Einsatzhafen errichtet. Nach dem Krieg zunächst Nutzung durch die französischen Streitkräfte, dann Heeresflieger. Seit 1.1.2008 geschlossen. Derzeit Konversionsprojekt
  • Mengen: Baubeginn Frühjahr 1939. Platz wurde bis Kriegsbeginn nicht mehr fertiggestellt. Der Platz verblieb trotz befestigter Startbahn im Status eines Einsatzhafens. Während des Krieges fand hier die Entwicklung, Bau und Erprobung der Do 335 statt. Nach dem Krieg Nutzung durch die Bundeswehr, jetzt Zivilflugplatz
  • Mensdorf bzw. Mörtitz, bzw. Eilenburg, auch: Rote Jahne: Bis 1945 Einsatzhafen, von 1968 bis 1990 Stützpunkt der Transportfliegerkette Eilenburg, ausgerüstet mit An 2, sowie Fallschirmsprungausbildungsbasis für Sportclub "Dynamo" (Tarnorganisation des MfS) und militärische Ausbildung
  • Mönchengladbach:Das Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes liegt an der Gladbacher Strasse (B57) unweit der Autobahnabfahrt "Holt" der A 61. Bei Einrichtung des Fliegerhorstes wurden die Gebäude der 1907 eingeweihten "Provinzial- Fürsorgeanstalt Rheindahlen" als Kaserne mitgenutzt und um weitere Gebäude ergänzt. Von 1946 - 1995 nutzte die britische Rheinarmee das Gelände als "Ayrshire Barracks". 2004 wurde auf dem ehemaligen Flugfeld der "Nordpark" und damit das neue Fussballstadion von Borussia Mönchengladbach errichtet. Die erhaltenen Gebäude der "Fürsorgeanstalt" werden derzeit zu Bürogebäuden am Konrad-Zuse-Ring umgebaut.
  • München- Oberwiesenfeld: Ursprünglich Übungsgelände der Münchener Garnison, in den 20er und 30er Jahren bis zum Bau von München- Riem der Verkehrsflughafen von München sowie Fliegerhorst der Luftwaffe. Nach dem Krieg Betrieb als Sportflugplatz. 1965 geschlossen und anschließend Umwandlung in das heutige Olympiagelände.
  • Münster- Loddenheide: Die Loddenheide war über Jahrhunderte Übungsgelände der Garnison Münster. 1929 Beginn des Baus eines Flugplatzes samt Flugschule. Im Zuge des Aufbaus der Luftwaffe Ausbau des Platzes zu einem Fliegerhorst zur Stationierung von Nahaufklärungsstaffeln. Bau eines neues Verkehrsflughafens in Münster- Handorf. Nach Bau des Fliegerhorstes Handorf verlor Loddenheide seine Bedeutung. Nach dem Krieg Nutzung des Flugfeldes als Kaserne der britischen Armee, inzwischen jedoch aufgegeben. Das Gelände ist jetzt Konversionsprojekt. Sämtliche historischen Gebäude wurden abgerissen - keine Spuren mehr vorhanden.
  • Neuhardenberg (Wriezen): Nach dem Krieg Nutzung durch die NVA sowie Bundeswehr, jetzt Zivilflugplatz
  • Neuhausen ob Eck: Erbaut 1936 als EInsatzhafen II. Ordnung. Nach dem Krieg zunächst Nutzung durch die französichen Strweitkräfte. Von 1963 bis 1994 Ausbau und Nutzung durch die Bundeswehr, jetzt Zivilflugplatz und Gewerbepark.
  • Neuruppin: Nach dem Krieg Nutzung durch die sowjetischen Streitkräfte. Heute Entwicklung zum Landschaftspark "Mesche" mit den Bestandteilen: Wohnen in Vorstadt, Landschaftspark, Gewerbegebiet Nord, Sonderlandeplatz und Segelfluggebiet. Einige Gebäude noch vorhanden bzw. werden modernisiert
  • Neustadt- Glewe: Jetzt Zivilflugplatz
  • Neu- Ulm (Schwaighofen): 1937 erbaut als Einsatzhafen II. Ordnung. Nach dem Krieg bis 1997 Zivilflugplatz. Jetzt Gewerbegebiet
  • Niedermendig: Jetzt Heeresflugplatz
  • Niederstetten: In der 30er Jahren Notlandeplatz der Lufthansa, im 2. Weltkrieg als Feldflugplatz genutzt, jedoch ohne Errichtung von festen Gebäuden. Nach 1945 aufgegeben. Ende der 50er Jahre im Zuge der Aufstellung der Bundeswehr als Heeresflugplatz auf dem Gelände des ehemaligen Feldflugplatzes neu errichtet.
  • Norderney: Nach dem Kriege durch die britischen Streitkräfte gesprengt
  • Nordhausen: Nach dem Krieg Nutzung durch sowjetische Truppen. Nach deren Abzug teilweiser Abriss der Gebäude. Heute werden die Gebäude des Offz- Kasinos sowie die Offizieresunterkünfte durch die Polizei Nordhausen genutzt.
  • Oberscheckenbach: Keine Spuren mehr zu finden - landwirtschaftliche Nutzung, Gelände flurbereinigt
  • Oedheim: Heute landwirtschaftliche Nutzung. Das Liegenschaftsgebäude (Platzlandwirtschaft) sowie Bunkerreste erhalten.
  • Oettingen: Erbaut 1934-36 als Einsatzhafen. Gebäude wurden als landwirtschaftliches Gehöftes angelegt. Getarnter Eisenbahnanschluß, Unterkünfte wurden als Holzbaracken ausgeführt. Jetzt landwirtschaftliche Nutzung, Gebäude z.T. erhalten (Kreisbauhof), ehem. Landebahn z.T. Erddeponie mit Baumbestand
  • Oschersleben: Werkflugplatz des AGO- Flugzeugwerke. Im Krieg durch Bombenangriffe schwer beschädigt, Reste des Werkes sowie das Fluggelände nach dem Krieg gesprengt. Heute Gewerbegebiet
  • Paderborn: Früher Fliegerhorst und Luftpark, jetzt Gewerbegebiet. Eine Reihe von Gebäuden erhalten (Unterkünfte, administrative und technische Gebäude)
  • Pasewalk: Jetzt Zivilflugplatz Pasewalk- Franzfelde
  • Perleberg: Vor bzw. während des zweiten Weltkrieges Heimat der Fernaufklärungsflieger. Nach dem Krieg Nutzung durch die sowjetischen Streitkräfte als Standort für die 21. Mot Schützendivision. Nach Abzug der sowjetischen Streitkräfte Verfall und teilweiser Abriss der erhaltenen Gebäude. Ein Teil des ehemaligen Flugfeldes wird als Sportflugplatz genutzt. Der Fliegerclub nutzt auch eine der erhaltenen Hallen.
  • Pirna- Heidenau: Heute Zivilflugplatz Pirna- Pratzschwitz
  • Plattling: Jetzt Industriegebiet
  • Plauen: Nach dem Krieg erfolgte eine Demilitarisierung des Platzes durch die amerikanische und russische Armee. Es bestehen daher keine Gebäude und Anlagen mehr. Das ehemalige Fluggelände wird jetzt landwirtschaftlich genutzt.
  • Pocking: Erbaut ab 1936 als Einsatzhafen, ab 1938 um die Luftnachrichtenschule 3 erweitert. Der Bau der Luftnachrichtenschule erfolgte südwestlich des Flugfeldes (Waldstadt). Im Endausbau umfaßte der Platz drei gemauerte und fünf hölzerne Hangare, eine Werft und 250 Baracken. Nach dem Krieg zunächst DP-Lager. Nach 1956 Bundeswehr- Kaserne (Heer) -Rottal- Kaserne - auf dem Gelände der zwischenzeitlich abgetragenen - Luftnachrichtenschule und Standortübungsplatz auf dem ehemaligen Flugfeld. Kaserne inzwischen geschlossen. Das ehemalige Luftwaffengut des Einsatzhafens im nordwestlichen Teil des Platzes ist weiterhin erhalten.
  • Prenzlau: 1933 als einer der ersten Plätze der Luftwaffe errichtet. Nach dem Krieg zunächst durch die Rote Armee genutzt. Nach Demontage der Anlagen 1949 Übergabe an die NVA. Seitdem Nutzung als Heereskaserne. Seit 1990 Nutzung der Kasernen durch die Bundeswehr.
  • Pretzsch: Die Hallen wurden nach dem Krieg abgerissen, einige der alten Unterkunftsblöcke stehen noch, sie werden von der Hundeschule der Polizei Sachsen-Anhalts als Unterkünfte genutzt. Ansonsten landwirtschaftliche Nutzung
  • Pütnitz: Nach dem Krieg Nutzung durch die sowjetischen Luftstreitkräfte, jetzt stillgelegt. In Teilen des Platzes heute Technikverin Pütnitz
  • Quedlinburg: Nach dem Krieg Umwandlung der Kasernen in Wohnsiedlung, Nutzung des Flugplatzes als sowjetische Kaserne
  • Regensburg- Obertraubling: Zunächst erbaut als Fliegerhorst der Luftwaffe, wurde im Krieg Produktionsstätte der Fa. Messerschmidt. Gegen Ende des Krieges durch Luftangriffe schwer beschädigt. Nach Ende des Krieges wurden auf dem Gelände Vertriebene und Flüchtlinge angesiedelt. Der ehemalige Fliegerhorst wurde zur Gemeinde Neutraubling. Noch heute bestimmt die Struktur des Fliegerhorstes Obertraubling die bauliche Ausrichtung der Stadt Neutraubling. Dementsprechend ist ein Großteil der alten Gebäude in der Bausubstanz der Stadt noch gut zu erkennen - bis hin zu den Luftwaffenschwingen in den Balkongittern der ehemaligen Unterkunftsgebäude. Leider werden gegenwärtig die letzten Flugzeughallen und der Bahnhof des Fliegerhorstes abgerissen, der zuletzt als Gerberei gedient hatte.
  • Rheine: Jetzt Heeresflugplatz
  • Reichenbach (bei Bad Schussenried): 1939 als Einsatzhafen II. Ordnung auf gepachteten landwirtschaftlichen Flächen errichtet. Nach Ende des Krieges Auflösung der Pachtverträge und Rückgabe an die Eigentümer. Heute landwirtschaftliche Nutzung. Nur wenige Relikte erhalten.
  • Riesa- Canitz: Ehemaliger Einsatzhafen, jetzt Segelfluggelände. Luftwaffengut erhalten
  • Riesa- Leutewitz: Jetzt Zivilflugplatz Riesa- Göhlis
  • Risstissen: Einsatzhafen II. Ordnung. Der Platz Risstissen liegt südlich der Verbindungsstrasse Ersingen-Risstissen. Am südlichen Dorfrand von Ersingen erinnert die Strassenbezeichnung 'Am Flugplatz' an die frühere Nutzung des Geländes. Das Flugplatz-Areal wird heute landwirtschaftlich genutzt. In dem südlich gelegenen Wäldchen sind noch Mauer- und Fundamentreste zu finden.
  • Rostock- Marienehe: Der Werksflugplatz der Fa. Heinkel wurde nach dem Krieg vollkommen demontiert. An seiner Stelle wurde ein Fischkombinat (heute: Rostocker Fischereihafen GmbH) sowie weitere Gewerbe- und Wohnbauten errichtet. Alte Baulichkeiten aus der Vorkriegszeit existieren nicht mehr. Der Förderkreis Luft- und Raumfahrt Mecklenburg Vorpommern hat in der Industriestraße 14 auf dem ehemaligen Flugplatzgelände einen Gedenkstein für den ersten Flug der He 178 mit dem HeS 3 b-Triebwerk am 27.8.1939 errichtet.
  • Roth: Jetzt Bundeswehrstandort
  • Sachau: Jetzt landwirtschaftliche Nutzung, keine erhaltenen Gebäude
  • Salzwedel: Erbauung zwischen 1934 und 1941, April 1945 Besetzung durch sowjetische Truppen, 1947 teilweise Sprengung von Gebäuden des Platzes (Flugzeughallen etc.), 1961 - 1989 Nutzung als Kaserne der Grenztruppen der NVA - Stützpunkt einer Hubschrauberstaffel. Durch Funktechnischen Kompanie 312 Altensalzwedel wurde noch ein Gebäude (die ehem. Sanstaffel) als Feldwebelwohnheim genutzt. Nach 1990 Nutzung des Standortes als Asylantenwohnheim bzw. Unterkunft für Aussiedler. Abriß weiterer Gebäude.
  • Schafstädt: Es sind nur noch die Fundamente kleiner Flugzeughallen zu sehen, die befestigte Startbahn ist sofort nach Kriegsende durch die Bauern der Umgebung herausgerissen worden. Man wollte eine erneute militärische Nutzung verhindern. Heute Landwirtschaftliche Nutzung
  • Schleswig- Land: Siehe: Jagel
  • Schongau: Jetzt Bundeswehr- Flugplatz Altenstadt- Schongau
  • Schweinfurt: Jetzt US- Army- Flugplatz
  • Seligenstadt (Bayern): Ehemals Einsatzhafen I. Ordnung. Jetzt landwirtschaftliche Nutzung. Das ehemalige Luftwaffengut ist mustergültig erhalten.
  • Speyer: Jetzt Zivilflugplatz
  • Störmede: Ab 1935 errichtet als Einsatzhafen mit Flugplatzkommandantur und Funktionsgebäuden errichtet im Stile eines landwirtschaftliches Gehöftes. Platz gewann ab 1944 im Rahmen der Reichsverteidigung größere Bedeutung (Stationierung JG ), Ausbau als Nachtjagdplatz jedoch ohne befestigte Startbahn oder Hallen. Gegen Ende des Krieges Beginn des Baus einer befestigten Startbahn für Jet - nicht vollendet. Gelände wurde nach dem Kriege einige Jahre als Sportflugplatz genutzt. Die Gebäude der Platzkommandantur wurden 1985/86 abgerissen. Heute landwirtschaftliche Nutzung, nur noch wenige Relikte erhalten (Löschwasserzisterne, Wälle von Splitterschutzboxen).
  • Stralsund: Bebaut mit Ortsteil Stralsund- Grünhufe
  • Straubing: Nach dem Krieg Nutzung als Heeresflugplatz. Derzeit keine fliegerische Nutzung, allerdings weiter Bundeswehrstandort
  • Sülte:Jetzt landwirtschaftliche Nutzung bzw. Bundeswehr- Gelände
  • Trier- Euren: Ende der 70er Jahre geschlossen und durch ein Gewerbegebiet überbaut
  • Unterschlauersbach: Nach dem Krieg aufgegeben, jetzt landwirtschaftliche Nutzung, keine Gebäude mehr erhalten.
  • Vilseck: Jetzt US- Army- Flugplatz
  • Wahner Heide: Jetzt Fliegerhorst der Luftwaffe bzw. Flughafen Köln-Bonn
  • Wangerooge: Jetzt Zivilflugplatz
  • Werl: Nach dem Krieg Nutzung durch die belgische Armee, jetzt Entwicklung als Gewerbegebiet. Im Frühjahr 2002 nur noch drei Gebäude (ein Unterkunftsblock, die Sporthalle und die Truppenküche) erhalten. Der Rest ist angeräumt.
  • Wernigerode: Heute landwirtschaftliche Nutzung
  • Wesendorf: Nach dem Krieg zunächst Nutzung durch die britischen Streitkräfte, jedoch ohne flegende Verbände. 1956 Übergabe an die Bundeswehr. 2007 Schließung des Standortes. Vermarktung der Liegenschaft als Gewerbegebiet Hammerstein- Park
  • Westerland/Sylt: Nach dem Krieg Nutzung durch die Bundeswehr, jetzt Zivilflugplatz
  • Wiesbaden- Erbenheim: Jetzt US- Army- Flugplatz Wiesbaden AAF
  • Wildpark- Werder: In den 30er Jahren für die Luftkriegsschule 3 in Wildpark West angelegt. Nach 1945 nutzten bis zu ihrem Abzug sowjetische Truppen das Areal. Heute ist es eines der umfangreichen Entwicklungsgebiete für Wohn- und Gewerbeansiedlung in der Stadt. Eine der Flugzeughallen beherbergt ein Zweiradmuseum
  • Windischenlaibach (Kirchenlaibach): Jetzt Rosenthal Field Plössen
  • Wittstock: Nach dem Krieg Nutzung durch die sowjetischen Luftstreitkräfte als Fliegerhorst. Derzeit im Besitz der Bundeswehr - die weitere Zukunft des Platzes offen.
  • Wismar: Nach dem Krieg Demilitarisierung des Platzes und Einrichtung eines Tanklagers auf dem Gelände.
  • Würzburg: Jetzt US- Army- Kaserne Leighton Barracks. Seit Anfang 2008 geschlossen
  • Zerbst: Nach dem Krieg Nutzung durch die sowjetischen Luftstreitkräfte. Nach deren Abzug stillgelegt. In einem kleinen Bereich Sportflugplatz Zerbst

    Gesucht wird

    Unter dieser Überschrift suche ich Informationen über die heutige Nutzung bzw. den heutigen Zustand folgender Plätze:


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